Panorama

Wir feiern fünf Jahre cm3
„Unser Magazin ist jetzt schon fünf Jahre alt. Und das waren fünf Jahre, in denen viel passiert ist", sagte Andreas Meske bei der cm3-Jubiläumsfeier. Am vergangenen Samstag feierte unser Online-Magazin cm3 in kleiner, persönlicher Runde seinen fünften Geburtstag. Die Website ging vor fünf Jahren, am 30.05.2021, online. Aus diesem Anlass kamen aktuelle und ehemalige Redakteur:innen im Heine-Saal zusammen, um auf die Geschichte des Online-Magazins zurückzublicken, über die Entstehung und Entwicklung zu sprechen und in Erinnerungen zu schwelgen.
„Dieses Jahr steht ganz im Zeichen von cm3“
Der Vorstandsvorsitzende von Hochschulradio Düsseldorf e.V., Andreas Meske, eröffnete den Abend. Nach der Begrüßung der Ehemaligen, die den Weg von cm3 in den Anfangsjahren geprägt haben, freute er sich besonders darüber, mit Simone Kroschel ein Gründungsmitglied des Vereins, sowie mit Laura Seithümmer, die zweite Datenschutzbeauftragte des Vereins, im Heine-Saal willkommen heißen zu können.
Der Tag an dem cm3 online ging, liegt mittlerweile fünf Jahre zurück. Trotz der damals noch wütenden Corona-Pandemie ließ sich das Projekt nicht aufhalten. Zu der Zeit waren persönliche Treffen und größere Veranstaltungen nicht möglich, wodurch auch die Freischaltung der cm3-Website online stattfand. „Theresa hat in einer Zoomkonferenz auf einen Buzzer gedrückt“, erinnerte sich Andreas Meske sichtlich amüsiert an den 30.05.2021 zurück, an dem die cm3-Webseite schließlich online ging.
Seitdem hat sich cm3 kontinuierlich weiterentwickelt. Während sich früher viele Studierende sofort hochschulradio düsseldorf anschlossen, so Andreas Meske, entscheiden sich heute immer mehr für die Mitarbeit bei cm3. Gleichzeitig wächst auch die Außenwahrnehmung des Magazins. Andreas Meske merkte an, dass nicht nur Studierende cm3 wahrnehmen, sondern auch Pressestellen, wie z.B. die der Heine-Uni.

An der Stelle nutzte Andreas Meske auch die Gelegenheit, all jenen zu danken, die die Entwicklung von cm3 ermöglicht haben. Sein besonderer Dank galt dem AStA sowie dem Studierendenparlament der Heine-Uni, die das Projekt seit 2020 finanziell unterstützen. In diesem Kontext hob er auch Theresa Schültken hervor, die erste Chefredakteurin von cm3. Sie war damals diejenige, die den Antrag im Studierendenparlament vorstellte und somit die finanzielle Grundlage für die Umsetzung sicherte.
Er betonte außerdem die Idee, die hinter cm3 steht. Ziel des Magazins sei es von Beginn an gewesen, Studierenden eine Stimme zu geben und Themen sichtbar zu machen, die sie unmittelbar betreffen. cm3 verstehe sich als Plattform, die genau diesen Raum bietet. Denn „Studis müssen sich Gehör verschaffen und Medien dürfen nicht durch KI ersetzt werden“, so Andreas Meske. Mit Blick auf die Zukunft zeigt er sich optimistisch. Die letzten fünf Jahre hätten bewiesen, welches Potenzial in dem Online-Magazin und den Studis steckt. Daher schaut er mit Freude auf die nächsten fünf Jahre und die weitere Entwicklung von cm3.

Hochschuljournalismus als wichtige Stimme auf dem Campus
Auch Theresa Schültken, die erste Chefredakteurin von cm3, ließ die Anfangszeit des Online-Magazins Revue passieren. Sie erzählte von dem Moment, als Tim Neumann, der damalige Chefredakteur von hochschulradio düsseldorf, durch die Vorstandstür trat und verkündete, dass der AStA sich eine Campus-Zeitung wünsche und „ja, dann muss das umgesetzt werden“, erzählte sie amüsiert. Sie gab auch mit einem verlegenen Lächeln zu, dass sie nie gedacht hätte, dass das Projekt wirklich durchgeht.
Den Erfolg von cm3 führt Theresa Schültken vor allem auf einen bestehenden Bedarf zurück. Einen Bedarf an studentischem Journalismus. Denn Studierende seien schließlich diejenigen, die am nächsten an Themen ihrer Zielgruppe dran sind. Sie betonte außerdem, dass das Interesse an einem solchen Angebot nicht nur von außen kam, sondern auch innerhalb von hochschulradio düsseldorf der Wunsch bestand, journalistische Inhalte nachhaltiger und für ein breiteres Publikum zugänglich zu machen. cm3 habe hierfür den passenden Raum geschaffen.
Aus ihrer Zeit bei cm3 nimmt Theresa Schültken vor allem die Erkenntnis mit, wie wichtig Mut und die Bereitschaft zum Ausprobieren sind. Neue Ideen zu entwickeln und umzusetzen habe cm3 von Beginn an geprägt. Umso mehr freut sie sich darüber, dass die Website auch heute noch aktiv genutzt und mit Leben gefüllt wird.
„Ich wünsche mir, dass cm3 so weitermacht“
Zuletzt ergriff auch die jetzige Verantwortliche für cm3, Marie Förder, das Wort. Mit einem Schmunzeln erinnerte sie sich an ihre Anfangszeit bei cm3. Da habe sie auf die Frage, wie viele Personen bei cm3 aktiv mitarbeiten, immer auf etwa fünf Leute aufgerundet. Heutzutage freut es sie deshalb umso mehr, wie viele Menschen sich inzwischen engagieren und wie vielfältig die Themen geworden sind. Als ihr persönliches Highlight nannte sie das jährliche Sommerkult-Festival der Heine-Uni. Zu diesem gibt es auf cm3 immer einen Liveblog und ein gedrucktes Heft, von dem es mittlerweile vier Ausgaben gibt.
Marie Förder erinnerte zudem an das vergangene Jahr, als nach dem Abbruch der Studierendenparlamentswahl kurzerhand ein Liveblog auf die Beine gestellt wurde. Diese spontane Einsatzbereitschaft der Redakteur:innen beeindruckte sie besonders. „Sowas zu erleben und mitzumachen, ist einer der Gründe, wieso ich mich an irgendeinem Donnerstag 2023 entschieden habe, in der Redaktion vorbeizuschauen“, sagte sie voller Stolz. Zum Schluss bedankte sie sich bei der Redaktion, allen Mitgliedern der Chefredaktion und den Vorstand für ihren Einsatz und die gute Zusammenarbeit.


Unterhaltsamer Ausklang des Jubiläumsabends
Anschließend wurde zu einem gemeinsamen Grillen eingeladen. Für zusätzliche Unterhaltung am Abend sorgte das Social-Media-Team, welches ein cm3-Quiz veranstaltete. Dabei traten Theresa Schültken, die ehemalige cm3 Chefredakteurin, und Marie Förder, die jetzige Verantwortliche für cm3, gegeneinander an und stellten ihr Wissen über das Online-Magazin unter Beweis. Die Fragen reichten von der Anzahl der Kategorien auf cm3 bis hin zum Titel des allerersten veröffentlichten Artikels. So wurde die Jubiläumsfeier noch einmal zu einer kleinen Reise durch fünf Jahre cm3-Geschichte.

Der Geburtstag war somit nicht nur eine Gelegenheit, auf die Anfangszeit von cm3 zurückzublicken, sondern wurde auch zu einem Abend voller Stolz, um auf das Erreichte zu schauen. Nach fünf erfolgreichen Jahren scheint eines jedenfalls sicher: Wenn in fünf Jahren das nächste Jubiläum gefeiert wird, wird es viele weitere Artikel und Themen geben, auf die gemeinsam zurückgeblickt werden kann.



