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Panorama

Redaktion:
Auf dem Foto sieht man Theresa Schültken. Sie lächelt in die Kamera und im Hintergrund ist ein Regenbogen.
Theresa Schültken hat cm3 mitgegründet (Foto: Andreas Meske)

„Das ist wirklich etwas Besonderes“

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Unser Online-Magazin cm3 feiert Geburtstag. Seit mittlerweile fünf Jahren berichten Studierende neben hochschulradio düsseldorf auch auf cm3 über studentische Themen an den vier Düsseldorfer Hochschulen. Die erste Chefredakteurin des Magazins war Theresa Schültken. cm3 hat mit ihr auf die Anfangszeit des Online-Magazins zurückgeblickt. 

IV Theresa Schültken
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Der Wunsch nach mehr Sichtbarkeit

Theresa hat damals direkt gegenüber der Redaktionsräume der Campusmedien gewohnt und dadurch immer das Studio von hochschulradio düsseldorf gesehen. Nach einer Studioführung hat sie dann beschlossen, bei den Campusmedien mitzumachen. Angefangen hat sie als Redakteurin bei hochschulradio düsseldorf. Dort war sie bei der Politiksendung "politur" dabei. Schließlich war sie dann bei den ersten Schritten von cm3 beteiligt.

Damals stand vor allem im Vordergrund, crossmedial zu arbeiten und Inhalte zu machen, die Leute ansprechen, die gut verbreitet werden können und dem digitalen Zeitalter entsprechen.

Die Struktur der Campusmedien

2021 wurde cm3 ins Leben gerufen. Seitdem gibt es neben hochschulradio düsseldorf noch ein Online-Magazin. Getragen werden beide Medienangebote von dem Verein Hochschulradio Düsseldorf e. V. cm3 und hochschulradio düsseldorf bilden zusammen die Campusmedien. 

Ein Konzept, Diskussionen und die Finanzierung

Um ein eigenes Online-Magazin auf die Beine zu stellen, braucht es viele Schritte. „Erstmal braucht es eine Idee und ein Konzept“, sagt Theresa. Wichtig sei auch, eine Version für die Umsetzung zu haben. Damals sei der schwierigste Punkt die Finanzierung gewesen, denn „so eine Webseite ist nicht gerade günstig“ betont sie. Für die Finanzierung von cm3 sind sie damals zum Studierendenparlament gegangen, haben die Idee vorgestellt und konnten die Parlamentarier:innen von dem Vorschlag überzeugen.

Als Vorstandsmitglied von Hochschulradio Düsseldorf e.V. hat sie sich, bevor die Website online ging, viel um das Organisatorische gekümmert. Als dann cm3 veröffentlicht war, fehlte noch die Redaktionsstruktur. Deswegen war dann auf der neu geschaffene Posten der Chefredakteurin frei, sagt Theresa. Sie hätte sich dann gedacht: ,,Ich mach das mal", und war prompt die erste Chefredakteurin von cm3.

Der 30.05.2021

An den Tag, an dem cm3 online ging, kann sich Theresa auch noch gut erinnern. Es sei zwar kein großer Akt gewesen, denn „so eine Webseite freischalten ist jetzt nicht groß technisch“, lacht sie, trotzdem sei es cool gewesen, die Inhalte, die sie zuvor produziert hatten, endlich online zu sehen. Ebenfalls gab es gutes Feedback aus der Redaktion, dass die Webseite gut nutzbar sei.

„Ich wäre nicht so mutig, wenn ich das nicht schon so oft geübt hätte“

„Ich hab super viel gelernt“, fasst sie ihre Zeit bei den Campusmedien zusammen. Dabei hat sie vor allem aus dem Management und der Organisation, z. B. von der Finanzierung oder dem Konzeptschreiben, viel mitgenommen. Denn „das hätte ich sonst nie so in einem Ehrenamt lernen können“, erzählt sie. Auch auf persönlicher Ebene habe sie einiges mitgenommen. Unter anderem, wie man Menschen motiviert und Mitstreiter:innen für eine Sache gewinnen kann.

Die Zeit bei den Campusmedien hätte sie auch in ihrem Berufsleben weitergebracht.Besonders die erlernte Eigeninitiative und der Mut würden sie im Beruf weiterbringen. "Ich wäre heute nicht so mutig, wenn ich das nicht schon so oft bei cm3 geübt hätte", sagt sie.

„Das ist wirklich etwas Besonderes“

Wenn Theresa heute auf cm3 schaut, erfüllt es sie besonders, die Menschen zu sehen, welche die Seite mit Leben füllen. „Das ist so ein tolles Gefühl und eine Ehre zu sehen, dass die Idee, die man damals mit drei oder vier Leuten verrückterweise bei einem Wein sich überlegt hat, jetzt da ist und täglich genutzt wird“. Es sei eben auch toll zu sehen, dass cm3 für andere einen Mehrwert bietet, Menschen Spaß daran haben und sich so ausprobieren können. Sie hofft, dass die Redakteur:innen genauso viel für ihr eigenes Leben mitnehmen können wie sie. „Das ist wirklich etwas Besonderes“, fasst sie zusammen.

Redigat: jw