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Panorama

Man sieht eine ruhige Lernumgebung mit iPad, einer Lektüre, einer Tasse Kaffee und Snacks
Mit iPad, Kaffee, Snacks und Lektüre im Lernmodus (Foto: Nele Kluitman)

7 Tipps für eine stressfreie Klausurenphase

Ein Gastbeitrag von Nele Kluitman

Auf dieser Seite

Wenn die Klausurenphase ansteht, bedeutet das für eine große Mehrheit der Studierenden Chaos pur. Doch gibt es nicht Tipps, um die Klausurenphase von Beginn an wesentlich entspannter zu gestalten?

Zeitmanagement

Bevor man überhaupt mit dem eigentlichen Lernen startet, ist es enorm wichtig, sich eine zeitliche Übersicht zu erstellen. Dabei sollte man definieren, welche konkreten Inhalte gelernt werden müssen und wie viel Zeit man für die einzelnen Themen braucht. Es empfiehlt sich, lieber frühzeitig anzufangen, damit auch andere Dinge wie Freizeit, Freunde und vielleicht die Arbeit nebenbei nicht darunter leiden.

Ablenkungen sind Tabu

Wer sich zu Hause schnell durch Putzen, Fernsehen oder Ähnliches ablenken lässt, obwohl eigentlich Lernen angesagt ist, oder wer es nicht schafft, längere Zeit konzentriert zu bleiben, und ständig zum Smartphone greift, für den ist dieser Tipp vielleicht hilfreich. Es gibt Apps, die dabei unterstützen, konzentriert zu lernen und alle anderen Apps zwischenzeitlich blockieren (z. B. Forest – Bleib fokussiert und Flow: Fokus & Pomodoro Timer).

Lernort und produktivste Lernzeit herausfinden

Jeder Mensch tickt anders und bevorzugt verschiedene Orte und Tageszeiten zum Lernen. Während einige eher Team „Der frühe Vogel fängt den Wurm“ sind, lernen andere besser in der Nacht. Wenn man zu Prokrastination neigt, kann ein Tapetenwechsel außerdem enorm helfen. Dazu eignet sich beispielsweise das Lernen in der Universitätsbibliothek oder im Lieblingscafé.

Pausen einbauen

Feste Pausen zu integrieren, ist fast genauso wichtig wie das Lernen selbst. Wer den ganzen Tag am Stück lernt, lernt falsch. Zwischenzeitliche Pausen bedeuten Regeneration fürs Gehirn, um Inhalte verarbeiten und speichern zu können. Dafür eignet sich ideal ein Spaziergang an der frischen Luft oder Sport, anstatt weitere Zeit vor dem Bildschirm zu verbringen.

Die Pomodoro-Technik

Die Pomodoro-Technik ist eine Methode fürs Zeitmanagement, bei der man in Intervallen von 25 Minuten konzentriert lernt und anschließend 5 Minuten Pause macht. Diese Technik fördert die Konzentration, reduziert Ablenkungen und steigert die Motivation. Sie eignet sich besonders für Prokrastinierende, da ein zeitliches Limit von 25 Minuten eine wesentlich niedrigere Herausforderung darstellt, als den halben Tag durchzupauken.

Inhalte verknüpfen anstelle von reinem Auswendiglernen

Auf lange Sicht ist stumpfes Auswendiglernen nicht die effektivste Methode, da die Inhalte sehr schnell wieder vergessen und nicht nachhaltig gespeichert werden. Um die Inhalte wirklich zu verstehen und anwenden zu können, eignen sich Tools zur Visualisierung wie Karteikarten oder Mindmaps. Außerdem kann es helfen, jemand anderem die Themen zu erklären.

Geheimtipp zum Auswendiglernen einer Jura-Studentin an der HHU: „Ich erstelle mir immer eine Art eigenen Podcast aus meinen Lernzetteln.“ Diesen höre sie anschließend während der Prüfungsphase täglich im Alltag, wie beim Kochen oder während Bahnfahrten, um so unterbewusst die große Menge an Inhalten zu verinnerlichen.

Genügend trinken und essen

Was gut und gerne in stressigen Phasen zu kurz kommt oder in Vergessenheit gerät, ist, genügend zu trinken und sich ausgewogen zu ernähren. Diese Faktoren haben jedoch auch einen nicht außer Acht zu lassenden Einfluss aufs Lernen. Das Gehirn benötigt genug Energie und im wahrsten Sinne des Wortes Nervennahrung, da es auf Hochtouren arbeitet.

Für Getränke, belegte Brötchen und verschiedenste Snacks ist auf dem Uni-Campus an verschiedensten Ecken gesorgt, wie auch im beliebten Café Ex Libris neben der ULB.