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Kultur

Redaktion:
Der Newcomer Telquist steht vor einem Gewässer.
Der Newcomer Telquist bereitet sich mit seinem neuen Album „Wild Haired“ auf Konzerttermine im Herbst vor. (Foto: Luzia Schreiner / Agentur "Blickpunkt Pop")

Zwischen Aufbruch und Nostalgie

Ein Beitrag von Sonka Hinders

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Ein Coming of Age-Album, bei dem aber auch Nostalgie eine gewisse Rolle spielt – so lässt sich das neue Album „Wild Haired“ von Telquist beschreiben. Neben seinem neuen Album erzählt der Regensburger Indie-Newcomer im Interview von seinen Erfahrungen als Musiker in der Corona-Zeit.

Interview Telquist - Part 1
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Interview Telquist - Part 2
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Der Regensburger Musiker Sebastian Eggerbauer, besser bekannt als Telquist, gilt in der deutschen Indie-Szene schon länger als vielversprechender Newcomer. Nachdem im letzten Jahr die meisten seiner Tour-Termine – darunter auch einer in Düsseldorf – und der Release seines zweiten Albums Corona-bedingt verschoben wurden, bieten sich 2021 langsam wieder mehr Möglichkeiten für Telquist. Dazu gehören ein Auftritt auf dem virtuellen c/o pop xoxo Festival im April, eine geplante Tour im Herbst und das neue Album „Wild Haired“, das Anfang Juni nachträglich veröffentlich wurde. Mit Textreferenzen zu Jack Kerouac und James Joyce‘ "Ulysses" widmet das Album sich dem Erwachsenwerden und der Suche nach dem eigenen Lebensweg. Gleichzeitig spielt „Wild Haired“ aber auch mit nostalgischen Gefühlen, zum Beispiel im letzten Albumtrack „Nostalgia“. Der Sound von „Wild Haired“ wechselt zwischen rau, verträumt und poppig-verspielt. Telquist verwendet sowohl Garage-Gitarren und lofi-Gesang als auch sanfte Keyboards oder Samples, die in Richtung HipHop gehen. Im Herbst kann Telquist sein neues Album vor einem Live-Publikum präsentieren, unter anderem am 30. Oktober im Kölner Luxor. Sobald mehr Planbarkeit im Musikbusiness möglich ist, soll aber auch der ausgefallene Konzerttermin in Düsseldorf aus dem letzten Jahr nachgeholt werden, sagt Telquist.