Düsseldorf

Sicherheit an Karneval
Für viele bedeutet Karneval Spaß und ausgelassenes Feiern. Jedoch ereignen sich in der Zeit ebenfalls unzählige Gewaltakte und sexuelle Übergriffe. Um aktiv gegen Nötigung jeglicher Art vorzugehen und Frauen ein Gefühl von Sicherheit zu geben, wurden einige Projekte zur Prävention und Beratung entwickelt. Es gibt viele Anlaufstellen und Hilfsangebote, die in dem Zeitraum Schutz für Betroffene bieten können.
Frauenberatungsstelle Düsseldorf
Die Frauenberatungsstelle Düsseldorf e.V. trägt einen wesentlichen Teil zum Schutz Betroffener bei und hat einige Projekte auf die Beine gestellt, die speziell rund um Karneval realisiert werden. Das Angebot umfasst eine offene Notfallsprechstunde. Die Beratung ist vom 12.02. bis zum 17.02.2026 möglich. Von 11 bis 13 Uhr kann man vor Ort in der Talstraße 22–24 mit Fachpersonal sprechen. Telefonisch ist jederzeit jemand unter 0211 – 686854 erreichbar.
"Ist Luisa hier?"
„Luisa ist hier!“ In einigen öffentlichen Räumen kann der Code „Ist Luisa hier?“ bei Gefahr oder Unwohlsein verwendet werden. Es handelt sich hierbei um ein bundesweites Projekt, das insbesondere Frauen, die sich unwohl oder belästigt fühlen, eine sichere Anlaufstelle bieten soll. Eine Liste der teilnehmenden Adressen stellt die Frauenberatungsstelle Düsseldorf e.V. auf ihrer Website zur Verfügung. Optional kann man sich an Plakaten und Aufklebern orientieren, die auf das Projekt hinweisen. Wer nach Luisa fragt, wird von geschultem Personal betreut und an spezielle Anlaufstellen wie die Frauenberatungsstelle weitergeleitet.
Rettungskräfte vor Ort
Einsatzkräfte der Feuerwehr, aber auch Sanitäter:innen und Ärzt:innen sind ebenfalls rund um die Altstadt unterwegs. In Notfällen kann man sich an sie wenden. Temporäre Erstversorgungseinrichtungen gibt es im Rathausinnenhof, an der Neanderkirche und am Marktplatz.
"It,s a dress, not a yes!"
Die Kampagne der Kölner Polizei „It´s a dress, not a yes!“ macht auf die Gefahren, denen Frauen ausgesetzt sind, aufmerksam. Gleichzeitig appelliert sie an die Menschen, sich respektvoll zu verhalten und Vorfälle zu melden, sollte man etwas mitbekommen. „Guckt nicht weg!“, betont die Polizei Köln. Grenzüberschreitungen haben zu keinem Zeitpunkt einen Platz, auch nicht an Karneval, und damit jede:r sicher feiern und schöne Erinnerungen sammeln kann, müssen Regeln und Grenzen respektiert und eingehalten werden.
Redigat: mf
