Campus

Von A bis Z – ein Überblick im Hochschuldschungel
Am Anfang des Studiums wird man oft mit Begrifflichkeiten erschlagen und soll sofort den Durchblick in einem kompliziertem System haben. Das kann für viele sehr abschreckend und überfordernd wirken. Dieses Glossar soll dabei helfen, den Einstieg zu erleichtern und einen besseren Überblick über den Studienalltag zu gewinnen.
Abschlussprüfung (AP): Hausarbeit, Klausur, Mündliche Prüfung, Portfolio
Module werden meistens mit einer AP abgeschlossen. Diese können je nach Modul unterschiedlich aussehen. Die genauen Anforderungen an die verschiedenen Prüfungsformen variieren. Meistens gibt es Hausarbeiten, diese sind wissenschaftliche Arbeiten, welche sich auf einen geschriebenen Text beschränken, Portfolios sind crossmediale Ausarbeitungen zu einem Thema und Klausuren und mündliche Prüfungen sind so wie man es aus der Schule gewöhnt ist.
Akademische Viertelstunde
Die Akademische viertel Stunde verkürzt eine Zeitstunde auf 45 min. Das bedeutet, dass eine Stunde in einem Stundenplan effektiv 45 min betrifft. Wenn eine Stunde s.t. (sine tempore) ausgeschrieben ist, startet sie zur angegebenen Zeit. Wenn sie c.t. (cum tempore) betitelt wird, startet sie eine Viertelstunde nach der angegebenen Zeit. An der HHU sind typischerweise die Stunden s.t..
Alumni
Alumni sind Absolvent:innen, also ehemalige Studis einer Uni.
Audi Max
Der Audi Max der HHU ist der Hörsaal 3A. Er ist der größte Hörsaal der Uni.
AStA-Vorstand
Der Allgemeine Studierenden Ausschuss, kurz AStA, wird vom Studierendenparlament (SP) gewählt und stellt die „Regierung“ der Studis dar. Dabei vertritt er die Interessen der Studierenden innerhalb der Selbstorganisation, aber auch nach außen hin. Sachen wie das Aushandeln des Studierendentickets fallen in seinen Aufgabenbereich.
Bachelor/Master
Bachelor und Master sind Abschlüsse an Unis. Der Bachelor ist der erste Abschluss, der Master kann darauf aufbauend extra erworben werden und ist in der Regel eine weitere Spezialisierung des Bachelors.
BAföG
BAföG steht für „Bundesausbildungsförderungsgesetz“. Es umfasst die finanzielle Unterstützung verschiedener Gruppen – unter anderem auch von Studierenden – durch das Land. Ein Teil davon ist ein Darlehen des Staates, der Rest muss nach Ende der Förderung zurückgezahlt werden.
Beratungsstellen
Die Uni bietet für alle möglichen Anliegen Beratungsstellen. Es gibt zum Beispiel allgemeine Beratungen zum Studium, aber auch psychische Beratungsstellen. Auch das Studierendenservicecenter (SSC) und die Sekretariate können bei vielen Fragen, Unsicherheiten oder Problemen helfen.
Bibliotheken
Neben der ULB gibt es auch mehrere kleine Bibliotheken auf dem Campus zu finden, welche den jeweiligen Fakultäten zugeordnet werden. Prinzipiell kann aber jeder Studierende jede Bibliothek als Lernraum nutzen, ungeachtet der Fachrichtung. Die Literatur ist aber fachlich beschränkt.
BN
BN steht für Beteiligungsnachweis und wird je nach Dozent:innen unterschiedlich erworben. Bei einem BN zählt aber anders als bei einer AP (Abschlussprüfung) nur, ob man ihn erhält oder nicht und nicht die Note. Oft muss man in verschiedenen Lehrveranstaltungen BNs erhalten, um an der AP teilnehmen zu dürfen.
Cafés
Direkt neben der Hauptmensa ist das Café UNO, bei der ULB ist das EX LIBRIS und in der Mat. Nat. Fakultät ist ebenfalls eins zu finden. Hier kann man sich verschiedene Bachwaren, Snacks und Getränke holen. In der O.A.S.E. ist ebenfalls ein Café angesiedelt.
Campusmedien
Die Campusmedien Düsseldorf berichten auf ihrem eigenen Radiosender auf der Frequenz 97,1 sowie im Online-Magazin cm3-online.de über alle Themen, die den Campus betreffen und wichtig sind. Das Angebot richtet sich an alle Mitglieder der vier Düsseldorfer Hochschulen. Sie können die Inhalte nicht nur hören und lesen, sondern auch aktiv mitgestalten.
Code der Räume
Wenn Raumnummern angegeben sind, beziehen sich die ersten vier Ziffern auf das Gebäude. Die folgenden zwei beschrieben das Stockwerk und die letzten beiden den Raum.
Computerpool
Die HHU hat einen Bereich, in dem Computer während der Öffnungszeiten benutzt werden können, falls der eigene Laptop oder Computer mal den Geist aufgibt. Die Computer sind auch mit Softwares, die für das Studium wichtig sind, ausgestattet.
CP/LP
CP/LP sind die Abkürzungen für Leistungspunkt oder Creditpoints. Beides bezeichnet aber das Gleiche. Um einen Bachelor zu erhalten, muss man 180 Leistungspunkte erbringen. Man erhält sie beim Abschließen eines Moduls. Je nachdem wie viel Arbeitsstunden dies erfordert bekommt man mehr oder weniger. Ein Leistungspunkt ist dabei äquivalent zu 30 Stunden Arbeit, was meistens aufgeteilt ist in Kontaktzeit, also Zeit, die man in Veranstaltungen verbringt und Selbststudium.
DAAD
DAAD ist der „Deutsche Akademische Austauschdienst“. Er vergibt zum Beispiel Stipendien oder Förderprogramme in Deutschland, aber auch im Ausland.
Dissertation
Dissertation ist ein anderes Wort für Doktorarbeit. Es ist eine akademische Arbeit, um einen Doktorgrad zu bekommen.
Dozent:in
Dozent:innen sind Personen, die an einer Hochschule unterrichten. Wenn sie eine Vorlesung halten, nennt man das auch dozieren.
Endgültig nicht bestanden
„Endgültig nicht bestanden“ ist eine Bewertung für Prüfungen. Eine Prüfung ist nur dann „Endgültig nicht bestanden“, wenn sie in allen Versuchen nicht bestanden ist. Bei den meisten Prüfungen hat man zwei oder drei Versuche.
ERASMUS
ERASMUS steht für „European Community Action Scheme for the Mobility of University Students“. Mit dem Programm können Auslandsaufenthalte – etwa im Rahmen des Studiums – gefördert werden, unter anderem durch finanzielle Unterstützung. Dafür gibt es für das jeweilige Studienfach Ansprechpersonen, die bei der Bewerbung helfen können.
Erstsemester
Erstsemester ist ein anderes Wort für Erstis. Das sind Studis, die neu an der Uni sind.
ESAG
ESAG ist die Abkürzung für Erstsemester Arbeitsgemeinschaft und bezeichnet an der HHU die Orientierungswoche am Anfang des Studiums.
Fachschaft
Die Fachschaft setzt sich aus allen Studierenden des Fachs zusammen. Teilweise verbinden sich auch mehrere Fächer zu einer größeren Fachschaft.
Fachschaftsrat
Der Fachschaftsrat ist die gewählte Vertretung der Fachschaft. Er plant Veranstaltungen und vertritt das Interesse der Fachschaft nach außen und dient gleichzeitig auch als Ansprechspartner:innen.
Fachsemester
Ein Fachsemester ist ein Semester, dass in einem bestimmten Fach studiert wird. Das ist vor allem bei einem Fachwechsel wichtig. Ein Studi könnte insgesamt 5 Semester studiert haben, davon aber nur 3 im aktuellen Studiengang. Die übrigen 2 Semester stammen aus dem vorherigen Fach.
Fakultät
Die Uni ist in verschiedene Fakultäten aufgeteilt. An der HHU sind es fünf. Die erste Fakultät war die Medizinische. Ihr folgte dann die Mathematisch-Naturwissenschaftliche, die Philosophische, die Wirtschaftswissenschaftliche und die juristische Fakultät. In diesen Fakultäten sind dann verschiedene Institute und Lehrstühle angesiedelt, denen dann Studienfächer zugeordnet sind. Es gibt einige wenige Ausnahmen, wo Studienfächer Inhalte aus mehreren Fakultäten beinhalten.
Fakultativ
Fakultative Veranstaltungen sind nicht verpflichtend, sondern freiwillig.
Habilitation
Eine Habilitation ist der höchste akademische Abschluss für viele Länder. Nach einer Habilitation bekommt man den Professorengrad.
Hauptfach und Ergänzungsfach
Bei diesen Kombinations-Studiengängen studiert man zwei Fächer. Dabei studiert man eines im Ergänzungsfach und eins im Hauptfach. Der Schwerpunkt liegt mit 2/3 bei dem Hauptfach. Einige Studiengänge kann man ausschließlich an der HHU als Haupt oder Ergänzungsfach studieren, also nicht als Mono-Studiengang. In der Kombination der Fächer ist man ebenfalls eingeschränkt.
HiWi
HiWi ist die umgangssprachliche Bezeichnung für „wissenschaftliche Hilfskraft“. Das ist der Titel für einen Studi-Job an der Uni. Der Job setzt in der Regel einen Bachelor voraus und ist hauptsächlich für Master-Studis gedacht.
Hochschulsport
Der Hochschulsport bietet auf dem Campus und in Düsseldorf verschiedenen Sportarten an, bei denen Studis teilnehmen können. Dabei sind die Kurse deutlich günstiger als andere Sportvereine. Es gibt auch einen eigenen Sportplatz und ein Gym.
Hochschule/Uni
Der Unterschied zwischen einer Universität und einer Hochschule liegt hauptsächlich beim Fokus. Bei Unis geht es mehr um Forschung und wissenschaftliches Arbeiten, Hochschulen sind eher praxisbezogen und bieten oft spezifisch-berufsbezogene Studiengänge an. An Unis sind die Studiengänge oft etwas allgemeiner.
Hörsaal
Ein Hörsaal ist hauptsächlich für Vorlesungen oder größere Veranstaltungen gedacht. Sie sind größer als Seminarräume. Viele verbinden sie mit dem klassischen Bild einer Uni.
Immatrikulation/Exmatrikulation
Immatrikulation ist das Einschreiben an einer Uni oder Hochschule. Exmatrikulation ist das Abmelden und damit das Ende eines Studiums.
Integrativ
In einem integrativen Studiengang studiert man ebenfalls mehrere Fächer allerdings nicht als Haupt und Nebenfach, sondern als einen kombinierten Studiengang. Dabei werden teilweise auch die Inhalte aus den verschiedenen Fächern stark verknüpft.
Juridicum
Das „Juridicum“ sind die Gebäude für das Fach Rechtswissenschaft. Es sind die Gebäude 24.81 und 24.91.
Klausurzulassung
Wenn ein Studi eine Klausur schreiben möchte, muss er/sie zuerst zugelassen werden. Die Voraussetzungen dafür sind je nach Veranstaltung und teilweise Studiengang unterschiedlich. In manchen fällen kann man die Klausurzulassung behalten und die Klausur trotzdem in ein späteres Semester schieben.
Kolloquium
Der Begriff Kolloquium wird in verschiedenen Bereichen verwendet. Meistens meint er ein wissenschaftliches Gespräch. Das kann zum Beispiel über ein Forschungsprojekt oder eine wissenschaftliche Arbeit sein. In manchen Studiengängen gibt es in einem Modul ein verpflichtendes Kolloquium.
KUBUS
KUBUS-Module sind Teil des Wahlbereichs und richten sich an Studierende der Philosophischen Fakultät. Sie sind zur beruflichen Orientierung und Praxisorientierung gedacht. Sie sollen so den Berufseinstieg später erleichtern. Die Seminare werden in Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit und Berufspraktiker:innen aus den jeweiligen Berufsfeldern gestaltet.
Kommiliton:innen
Kommiliton:innen sind die Mitstudierenden, also die „Klassenkamerad:innen“ an der Uni. Wobei es sich nicht nur auf die Studis im eigenen Fach bezieht, sondern auch fachübergreifend genutzt wird.
Lehrstuhl
Lehrstuhl bezeichnet eine planmäßige Stelle eines Professors oder einer Professorin. Diese:r ist dann mit der Leitung eines bestimmten Fachgebiets betraut.
Listen
Es gibt verschiedene politische Gruppen auf dem Campus, die Hochschulpolitik betreiben. Die heißen Listen. Manche davon sind an politische Parteien orientiert oder gehören auch dazu, andere sind unabhängig. Dieses Jahr sind folgende Listen zur Wahl angetreten: Campusgrün, Fachschaftenliste (FSL), Liberale Hochschulgruppe (LHG), Ring christlich-demokratischer Studenten (RCDS), Juso Hochschulgruppe, Sozialistisch-demokratischer Studierendenverband (SDS), die Liste für Intelligenz, Salonfähigkeit, Tierschutz und Egoismus (LISTE).
LÜ
LÜ steht für Leistungsübersicht. Das ist eine Übersicht über alle Kurse, Vorlesungen, Seminare und Prüfungen, die absolviert worden sind. Dort sind alle Ergebnisse und auch die CP angegeben.
Matrikelnummer
Die Matrikelnummer dient an der Uni als klare Identifikation im System. Oft müssen auch Studis ihre Matrikelnummer anstatt ihres Namens angeben (zum Beispiel bei manchen Klausuren). Dadurch soll Voreingenommenheit entgegengewirkt werden.
Mensen
An der HHU gibt es eine Hauptmensa und eine weitere an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät. Das Essen wird vom Studierendenwerk Düsseldorf vertrieben. In beiden Mensen gibt es die gleichen zwei Gerichte – eines mit Fleisch und eins ohne – und das vegane One Pot Gericht (Achtung, das Brötchen dazu ist aber nicht vegan). Allerdings gibt es eine große Salatbar nur in der Hauptmensa.
Modul
Ein Modul ist typischerweise aus verschiedenen Veranstaltungen aufgebaut. Um ein Modul abzuschließen, muss man eine Abschlussprüfung ablegen, die man zumeist jedoch erst schreiben darf, wenn man dem oder der Dozent:innen nachgewiesen hat, dass man die Inhalte der Lehrveranstaltungen mitgenommen hat.
Modulhandbuch
Das Modulhandbuch gibt Auskunft über die verschiedenen Module, die zum Abschluss abgeschlossen werden müssen oder wählbar sind. In diesem wird aufgelistet, was das Lernziel der Veranstaltung ist, wie viele Semesterwochenstunden (SWS) dafür angesetzt sind, wie viel CP man bei Abschluss erhält und vieles weitere.
Mono-Studiengänge
In Mono-Studiengängen befasst man sich mit einem Fach, beispielsweise Physik.
Nacht der Wissenschaften
Abwechselnd zur Summer Beach Party findet die Nacht der Wissenschaften jedes zweite Jahr statt, welche sich auch an Menschen, die gerade nicht studieren, richtet. In der Innenstadt und rund um das Haus der Universität finden Veranstaltungen und Schaustellungen zu verschiedensten wissenschaftlichen Themen statt.
NC
NC steht für Numerus Clausus und ist für Fächer mit Zulassungsverfahren wichtig. In jedem Jahr gibt es einen neuen NC. Er beschreibt die „schlechteste“ Note, die noch zugelassen wurde. Der Wert dient dann als Orientierung für die nächsten Semester. In manchen Fächern gibt es auch einen NC, der mindestens erreicht werden muss.
O.A.S.E.
Der „Ort des Austauschs, des Studiums und der Entwicklung“ ist ein neueres Gebäude und steht auf dem Gelände des Uniklinikums. Es wird vor allem von den Medizinstudierenden als Lernräume benutzt. Genau wie bei den Bibliotheken kann man sich hier vorab schon Lernräume buchen. Dort sind außerdem die Fachbibliothek der Medizin und Studien- und Beratungsräume zu finden.
Obligatorisch
Wenn eine Veranstaltung obligatorisch ist, ist sie verpflichtend und für den Abschluss zwingend erforderlich.
Oeconomicum
Das „Oeconomicum“ ist das Gebäude für die Fächer aus der Wirtschaftswissenschaft. Es ist das gläserne Gebäude am Teich und schräg gegenüber der ULB. Es besitzt die Gebäudenummer 41.31.
PO
PO steht für Prüfungsordnung. Sie legt rechtlich den Aufbau und die Regeln des Studiums fest.
P.A.L.M.E.
Der „Platz für Austausch, Lernen, Medizin und Entwicklung“ ist in unmittelbarer Nähe der O.A.S.E. und stellt ein weiteres wichtiges Gebäude für die Mediziner:innen dar. Im Inneren sind hauptsächlich Seminarräume, Hörsäle und offene Begegnungsflächen.
Prof.
Professor:innen sind meistens zum Lehren und Forschen an einer Universität und besetzen auch oft administrative Aufgaben. Dabei ist Professor:in die höchstmögliche akademische Berufsbezeichnung und kann einen Lehrstuhl innehaben.
Rabbit Cup
Der Rabbit Cup ist ein Fußballturnier, das jedes Jahr im Sommer von den Sozial-Wissenschaftler:innen organisiert wird.
Referate
Der AStA selbst ist aufgeteilt in kleinere, spezialisierte Gruppen. Diese nennen sich Referate und decken ein großes Spektrum ab. Unterschieden wird außerdem in integrierte Referate, die sehr eng an den AStA-Vorstand und die AStA-Strukturen gekoppelt sind, und autonome Referate, die eigenständig innerhalb des AStAs sind. Ein Beispiel für ein integriertes Referat ist das Finanzreferat und ein autonomes Referat ist beispielsweise das feministische Referat.
Regelstudienzeit
Regelstudienzeit ist die Zeit, in der ein Studium abgeschlossen werden kann. Es ist jedoch grundsätzlich keine Pflicht, in dieser Zeit zu bleiben. Die Regelstudienzeit wird in Semestern angegeben. Bei den meisten Bachelorstudiengängen beträgt die Regelstudienzeit 6 Semester.
Rektorat
Das Rektorat ist die oberste Leitung der Universität und vertritt die Interessen der Uni nach außen. Es setzt sich zusammen aus einer Rektorin, einem Kanzler und vier Prorektor:innen.
Rektorin
Die Rektorin oder der Rektor ist Vorsitzende:r des Rektorats. Seit November 2014 besetzt diese Stelle an der HHU Prof. Dr. Anja Steinbeck. Das Rektorat ist das zentrale Leitungsgremium der Uni und kümmert sich zum Beispiel um Verwaltung oder Finanzierung.
Repetitorium
Das Repetitorium ist eine Veranstaltung, die Uni-Stoff wiederholt. Meistens als Prüfungsvorbereitung. Das gibt es besonders im Bereich der Rechtswissenschaften.
Sekretariat
Die HHU hat ein allgemeines Sekretariat, aber auch Sekretariate für die jeweiligen Fächer. Die sind neben dem Fachschaftsrat Ansprechpartner:innen für alle möglichen Fragen rund ums Studium.
Semester
Ein Semester ist quasi die Einheit eines Studiums. Es besteht aus 6 Monaten.
Semesterbeitrag
Der Semesterbeitrag wird auch manchmal Studiergebühr genannt. Die HHU ist keine private Uni und hat daher auch keine Studiengebühr. Es gibt „nur“ einen Semesterbeitrag, der vor allem für das Semesterticket (Deutschlandticket), aber auch zum Beispiel für den AStA und das Studierendenwerk verwendet wird.
Seminar
Ein Seminar ist eine Lehrveranstaltung, die meistens in einer kleineren Gruppe, ähnlich groß wie eine Schulklasse stattfindet. Außerdem ist es oft interaktiv und teilweise mit Anwesenheitspflicht. Ein Seminar kann über die Vorlesungszeit immer beispielsweise wöchentlich stattfinden oder als sogenanntes Blogseminar in der vorlesungsfreien Zeit.
Summer Beach Party
Jedes zweite Jahr wird eine Party auf dem Campus veranstaltet. Dafür wird der Campus strandmäßig umdekoriert, Musik gespielt und verschiedene Angebote für Essen und Getränke auf dem Campus geschaffen.
SP
Das Studierendenparlament wird einmal im Jahr von Studierenden gewählt. Zur Wahl stellen sich verschiedene Listen. Unter den Listen werden dann je nach prozentualem Wahlergebnis 17 Sitze aufgeteilt. Während ihrer Amtsperiode tagen sie und entscheiden dort über verschiedene Belange am Campus.
SSC
Das SSC ist das Studierenden Service Center und ist Anlaufstelle für alle Studierenden und welche, die es werden wollen. Es werden immer wieder rotierende Sprechstunden zu verschiedenen Themen angeboten, wie z. B. Studienzweifel.
Staatsexamen
Das Staatsexamen ist eine Prüfung, die von einer staatlichen Behörde abgenommen wird. Das gibt es nur in manchen Fächern, zum Beispiel Medizin, Pharmazie oder Rechtswissenschaften.
Stellenwerk
Das Stellenwerk ist eine Jobbörse für Studentenjobs unter anderem an der HHU.
Stipendien
Stipendien werden von externen Stellen, aber auch von der HHU selbst ausgeschrieben. Sie beinhalten meistens eine finanzielle Unterstützung für Studis unter bestimmten Voraussetzungen. Es gibt Stipendien für Auslandsaufenthalte, internationale Studis, besonders gute Noten oder auch für Studis, die nicht aus einem akademischen Haushalt kommen.
Studienverlaufsplan
Ein Studienverlaufsplan gibt den Ablauf des Studiums an. Bei den meisten Studiengängen soll es eher zur Orientierung dienen und ist keine Vorlage. Die Reihenfolge kann also oft auch leicht geändert werden. Es gibt aber einzelne Kurse oder Module, die aufeinander aufbauen, daher ist es meistens empfehlenswert, den Studienverlaufsplan im Auge zu behalten. Besonders, wenn Regelstudienzeit angestrebt wird.
Studierendenwerk
Das Studierendenwerk kümmert sich um viele Aspekte, die neben dem Studieren an der Uni für Studis wichtig sind. Es betreibt zum Beispiel die Mensen und Cafés und die studentischen Wohnanlagen. Außerdem vergibt es BAföG und Darlehen der Daka (Darlehenskasse der Studierendenwerke e. V.) oder einige Bildungskredite. Das Studierendenwerk hat auch einen Beratungsdienst und organisiert Austauschprogramme.
Studium Universale
Über Studium Universale kann man Module belegen, die eigentlich nicht für den eigenen Studiengang vorgesehen sind z.B. Jura für nicht Juristen. In manchen Studiengängen ist es vorgesehen, dass man Module aus diesem Bereich belegt. In diesem Fall werden die Module auch für den Abschluss angerechnet. Wenn dies aber nicht vorgesehen ist, kann man sich die Teilnahme meist auf dem Zeugnis vermerken lassen.
SWS
SWS steht an der HHU für Semesterwochenstunden. Der Arbeitsaufwand, der in zum Beispiel einem Seminar ansteht, wird in SWS angegeben. Bei einem Seminar mit 6 SWS muss mit ungefähr 6 Stunden Arbeitsaufwand pro Woche gerechnet werden. Die Angabe ist aber in der Regel eine durchschnittliche Angabe, es gibt meistens Wochen mit weniger und Wochen mit mehr Arbeitsaufwand.
Teilzeit-/Vollzeitstudium
Ein Teilzeitstudium richtet sich vor allem an Studis, die während dem Studium zum Beispiel noch einen Beruf ausüben. Bei einem Teilzeitstudium wird die Regelstudienzeit überschritten. Ein Vollzeitstudium ist für Studis, die „hauptberuflich“ studieren und nimmt dann in etwa die gleiche Arbeitszeit in der Woche ein wie ein Vollzeitjob. Der Studienverlaufsplan und somit auch die Regelstudienzeit ist darauf ausgelegt, dass man in dem Rahmen studiert.
Tutorium
Ein Tutorium wird meistens begleitend zu einer Vorlesung gehalten. In diesem sollen die Inhalte vertieft oder verständlicher gemacht werden. In manchen Fällen wird das Tutorium von derselben Person gehalten wie die dazugehörige Vorlesung, in anderen Fällen leitet das Tutorium ein separate:r Tutor:in. Diese sind häufig ein Studierende aus einem höheren Semester oder Doktorant:in. Sie versuchen unterstützend die Inhalte zu vermitteln und stehen bei Fragen zur Verfügung.
ULB
Die ULB ist die Hauptbibliothek auf dem Campus. Außerdem ist sie die Landesbibliothek des Landes NRW. Studierende haben auf ihrer HHU-Card einen Bibliotheksausweis und können sich über das online Portal Gruppen- und Einzel-Arbeitsräume buchen.
Uni-Kennung
Die Uni-Kennung ist ein Kürzel aus Buchstaben und Zahlen, das alle Studis nach der Immatrikulation bekommen. Damit können wichtige Accounts, wie die Uni-E-Mail oder das Uni-Konto eingesehen werden.
Urlaubssemester
Ein Urlaubssemester kann einfach beantragt werden. Es ist ein Semester, in dem Studis weiter immatrikuliert sind, aber in der Regel an keinen Veranstaltungen teilnehmen. In manchen Fächern wird so ein Semester beispielsweise für Praktika verwendet.
Vorlesung
Eine Vorlesung ist eine Lehrveranstaltung in der Inhalte meist abstrakt und schnell vermittelt werden. Sie sind in der Regel wenig interaktiv und ausschließlich als frontal Unterricht aufgebaut.
Vorlesungsfreie Zeit
Die „vorlesungsfreie Zeit“ wird auch umgangssprachlich „Semesterferien“ genannt. Dort finden keine regulären Veranstaltungen statt. Es gibt dort jedoch teilweise Prüfungen, Blockseminare oder Abgabefristen für Abgaben.
ZIM
Das ZIM ist das Zentrum für Informations- und Medientechnologie. Es ist verantwortlich für die IT der HHU und steht dort bei Problemen zur Verfügung. Es ist in Gebäude 25.41 zu finden.
Redigat: mf

